Wissenswertes zu Beteiligungen in geschlossene Fonds

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Die Anlage in geschlossene Fonds wird den alternativen Investments zugerechnet. Durch zahlreiche gesetzliche Interventionen ist ein erfreulicher Wandel vom reinen Steuersparmodell zu ertragsorientierten und werthaltigen Beteiligungen zu erkennen.

Grundsätzlich sollte sich jeder Investor folgende 3 Fragen stellen:

  • Ist die Investition auch ohne steuerliche Vergünstigungen sinnvoll?

  • Würde ich diese Beteiligung auch ohne jegliche Steuervorteile zeichnen?

  • Investiere ich in einen funktionierenden und transparenten Markt?

Nur wenn diese Fragen mit ja beantwortet werden können, handelt es sich um eine für Sie sinnvolle Investition.

Folgende Kriterien (auszugsweise) sind bei der Auswahl zu beachten:

  1. Um welchen Fondstyp handelt es sich?

  2. Verfügt der Initiator über eine positive Leistungsbilanz?

  3. Erfolgt die Prospektierung nach IDW S4 Standard (Institut der Wirtschaftsprüfer)

  4. Wie hoch ist der Einkaufspreis z. B. der Immobilie oder des Schiffes.

  5. Wie hoch ist die Fremdkapitalquote im Fonds, in welcher Währung wird finanziert, wie lange ist die Zinsbindung und Darlehenslaufzeit?

  6. Wie steht es um die Bonität der beteiligten Partner?

  7. Wie lange sind die Restmietlaufzeiten bei Immobilien, respektive die Festcharter? Mit welchen Anschlussmieten respektive Anschlusscharterraten wird im Prospekt kalkuliert?

  8. Mit welchen Risiken wird die prospektierte Rendite erzielt?

Wichtig: Die Höhe der Ausschüttungen ist kein Qualitätsmerkmal für die Güte des Fonds. Beachten Sie auch immer die Anlagerisiken des Fonds.

Unser Quickcheck und Fondsfinder geben Ihnen hier eine kleine Hilfestellung. Detailinformationen zu den einzelnen Fonds erhalten Sie in der Angebotsübersicht.

Sind Sie sich unsicher, dann nutzen Sie die Möglichkeit der neutralen und unabhängigen Honorarberatung.