Kaufkraft erhalten. Ein Euro auf dem Konto kauft jedes Jahr etwas weniger: Bei 2 Prozent Inflation halbiert sich die Kaufkraft Ihres Ersparten in rund 35 Jahren.
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Wie schnell das geht, hat 2022 gezeigt: Die Preise stiegen um 6,9 Prozent, Sparkonten brachten im Schnitt 0,1 Prozent Zinsen. Wer 10.000 Euro auf dem Konto hatte, konnte sich ein Jahr später rund 636 Euro weniger dafür kaufen. Und selbst wenn der Zins die Inflation einholt, verdient der Staat mit: Bei 3 Prozent Zins und 3 Prozent Inflation bleibt nach Abgeltungsteuer ein realer Verlust von rund 0,8 Prozent pro Jahr.1
Was bleibt von Ihrem Ersparten?
In 20 Jahren kaufen Ihre 50.000 € nur noch so viel wie heute 33.649 €. Sie verlieren 16.351 € Kaufkraft, ohne einen Euro auszugeben.
Zum Vergleich: Eine Unze Gold kostete Ende 2005 rund 436 Euro, Ende 2015 rund 973 Euro, Ende 2025 rund 3.695 Euro. Vergangene Entwicklung, keine Prognose.
1 Eigene Beispielrechnung: 3 % Zins abzüglich 25 % Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) und 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf (§ 4 SolZG), zusammen 26,375 %, ergibt rund 2,21 % Zins nach Steuern. Abzüglich 3 % Inflation bleibt real rund 0,8 % Verlust pro Jahr. Gilt für Zinserträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 Euro (§ 20 Abs. 9 EStG), ohne Kirchensteuer.






